Vormittag
Das Dach liefert, im Haus laufen Kühlschrank und Router. Der Überschuss fließt ins Netz und bringt 7,86 Cent je Kilowattstunde.
Stromspeicher für Ein- und Zweifamilienhäuser · Oberfranken & Südthüringen
Eine Solaranlage erzeugt am meisten, wenn im Haus am wenigsten los ist. Ein Speicher verschiebt diesen Strom in den Abend und hebt den Eigenverbrauch von rund einem Drittel auf etwa drei Viertel. Wir planen, montieren und melden ihn an - von Steinwiesen aus für Ein- und Zweifamilienhäuser in der Region. Und wir sagen Ihnen vorher, wenn er sich bei Ihnen nicht trägt.
Der Kern
Für eingespeisten Strom bekommen Sie aktuell 7,86 Cent je Kilowattstunde. Für Strom, den Sie stattdessen aus dem Netz kaufen, zahlen Sie ein Vielfaches. Jede Kilowattstunde, die ein Speicher vom Mittag in den Abend rettet, ist genau diese Differenz wert - und nichts anderes ist der ganze Vorteil.
Daraus folgt die wichtigste Regel dieser Seite: Ein Speicher rechnet sich über den Verbrauch, nicht über die Dachfläche. Wer abends zu Hause ist, kocht, lädt und heizt, holt viel heraus. Wer den Strom ohnehin mittags verbraucht, holt wenig heraus - bei dem ist das Geld in mehr Modulen besser angelegt. Zur Photovoltaik für Privathaushalte
Ein Tag im Haus
Der Überschuss geht ins Netz und wird abends teuer zurückgekauft.
Das Dach liefert, im Haus laufen Kühlschrank und Router. Der Überschuss fließt ins Netz und bringt 7,86 Cent je Kilowattstunde.
Die Erzeugungsspitze fällt in die Stunden mit der geringsten Last. Genau dann wandert der größte Teil des Ertrags ab.
Herd, Waschmaschine, Wallbox, Licht - jetzt ist Verbrauch da, aber kein Ertrag mehr. Der Strom kommt zum vollen Arbeitspreis aus dem Netz zurück.
Der Überschuss bleibt im Haus, bis er gebraucht wird.
Erst wird der laufende Verbrauch gedeckt, dann lädt der Speicher. Ins Netz geht nur, was danach übrig bleibt.
Der Speicher ist voll, bevor die Spitze vorbei ist. Ein größerer Speicher ändert daran im Sommer wenig - deshalb legen wir nach Verbrauch aus, nicht nach Ertrag.
Der Abendverbrauch kommt aus dem Speicher statt aus dem Netz. Am nächsten Vormittag lädt die Anlage ihn wieder - auch bei bedecktem Himmel, nur langsamer.
Und im Winter? Da reicht der Ertrag an vielen Tagen nicht, um den Speicher zu füllen - er steht dann teilweise leer. Das ist normal und kein Auslegungsfehler. Wer deshalb größer baut, verlängert nur die Amortisation, ohne im Dezember mehr zu haben.
Ehrliche Einordnung
Ein Speicher ist kein Zubehör, das jede Anlage besser macht. Er verschiebt Strom, und wo wenig zu verschieben ist, verschiebt er wenig. Die folgenden Punkte klären wir vor dem Angebot, nicht danach.
Diese Punkte sprechen dafür
Berufstätige, Familien, Schichtdienst: Wer tagsüber außer Haus ist und abends kocht, wäscht und lädt, hat ohne Speicher die niedrigste Eigenverbrauchsquote - und gewinnt am meisten.
Beide ziehen viel und meist zur falschen Zeit. Gemeinsam mit einem Energiemanager sorgt der Speicher dafür, dass ein größerer Teil davon vom eigenen Dach kommt statt aus dem Netz.
Ohne Speicher gibt es keinen Ersatzstrom. Wenn Sie wollen, dass Heizung und Kühlung bei einem Netzausfall weiterlaufen, ist der Speicher die Voraussetzung - unabhängig davon, was er sonst einspart.
Diese Punkte sprechen dagegen
Bei ein bis zwei Personen und einem niedrigen Jahresverbrauch bleibt schlicht zu wenig übrig, das sich verschieben ließe. Der Speicher wird dann nie voll ausgelastet und braucht entsprechend lange.
Homeoffice, Werkstatt, Poolpumpe, Klimaanlage: Wer den Ertrag zur Erzeugungszeit verbraucht, hat bereits eine hohe Eigenverbrauchsquote. Der Zugewinn durch einen Speicher ist dann klein.
Wer noch eine Einspeisevergütung aus den ersten EEG-Jahren bekommt, verliert mit jeder selbst verbrauchten Kilowattstunde Geld statt welches zu sparen. Das rechnen wir vorher durch.
Und wenn die Antwort nein lautet? Dann sagen wir das - und schauen stattdessen auf den günstigeren Hebel. Bei vielen Haushalten bringt ein optimierter Stromvertrag sofort Geld, ohne dass ein Cent investiert werden muss. Stromvertrag prüfen lassen
Größe und Rechnung
Das ist die Faustregel, mit der wir starten. Ein Vier-Personen-Haushalt mit rund 6.000 kWh Jahresverbrauch landet damit bei etwa 8 kWh Speicher. Größer wird es sinnvoll, wenn Ersatzstrom eine echte Rolle spielt oder ein Elektroauto regelmäßig abends lädt.
Rechts steht der Speicher-Anteil des Rechenbeispiels, das auch auf unserer Photovoltaik-Seite steht: Einfamilienhaus, Wärmepumpe, 6 kWp auf dem Dach. Die Gesamtanlage liegt dort bei 7,0 Jahren - hier ist herausgerechnet, was davon auf den Speicher entfällt.
| Jahresverbrauch | 6.000 kWh vier Personen, Wärmepumpe, Einfamilienhaus |
|---|---|
| Speichergröße | 8 kWh nach der Faustregel, ersatzstromfähig ausgelegt |
| Anteil an der Investition | 5.600 € gerechnet mit 700 € je Kilowattstunde, netto |
| Eigenverbrauch ohne Speicher | 1.800 kWh rund 30 % der erzeugten 6.000 kWh |
| Eigenverbrauch mit Speicher | 4.500 kWh rund 75 %, wie im Beispiel auf der Photovoltaik-Seite |
| Zusätzlich selbst genutzt | 2.700 kWh diese Menge bleibt im Haus statt ins Netz zu gehen |
| Wert dieser Menge | rund 920 € je kWh 0,42 € gespart abzüglich 7,86 ct entgangener Vergütung |
So lange braucht in diesem Beispiel der Speicher allein, bis er bezahlt ist - 5.600 € geteilt durch rund 920 € im Jahr. Die Module sind der schnellere Teil der Investition, der Speicher der langsamere.
Schätzung, keine Zusage. Gerechnet mit 1.000 kWh Ertrag je kWp und Jahr, 0,42 € Arbeitspreis, 7,86 ct Einspeisevergütung und 700 € je Kilowattstunde Speicher - denselben Annahmen wie im Konfigurator auf der Photovoltaik-Seite. Ohne Preissteigerung, ohne Förderung. Ihr Verbrauchsprofil weicht davon ab; verbindlich wird die Auslegung erst, wenn wir Ihre Jahresabrechnung und Ihren Tagesablauf kennen.
Bestehende Anlage
Viele unserer Kunden gehen genau diesen Weg: erst die Module, dann nach einem Jahr mit echten Verbrauchsdaten der Speicher. Das hat einen handfesten Vorteil - die Auslegung beruht dann auf Ihrem realen Profil und nicht auf einer Annahme.
Erstens den Wechselrichter: Manche Geräte nehmen einen Speicher direkt auf, bei anderen kommt ein eigener Batteriewechselrichter dazu. Zweitens den Zählerplatz - dort entscheidet sich, ob Ersatzstrom überhaupt möglich ist. Drittens Ihre Einspeisevergütung, denn bei alten Anlagen kann die Rechnung kippen. Diese drei Punkte klären wir, bevor wir ein Angebot schreiben.
Ein trockener, frostfreier Raum ohne direkte Sonne: Hauswirtschaftsraum, Technikraum, Keller oder Garage. Wandgeräte brauchen eine tragfähige Wand, Standgeräte eine ebene Fläche. Rund um das Gerät bleibt Platz für Lüftung und Wartung frei. Den Aufstellort legen wir beim Vor-Ort-Termin fest, nicht am Telefon.
Verteilungen aus den Achtzigern und Neunzigern erfüllen die heutigen Anforderungen selten. Häufig fehlen Platz und Überspannungsschutz; für den Ersatzstrombetrieb kommt die Umschalteinrichtung dazu. Diese Position steht bei uns im Angebot, mit eigener Zeile - in Vergleichsangeboten fehlt sie oft und taucht später als Nachtrag auf.
Der Speicher wird im Marktstammdatenregister ergänzt und dem Netzbetreiber gemeldet. Sie bekommen Messprotokoll, Datenblätter und Garantieunterlagen in einer Mappe. Unterschreiben tun Sie, einreichen tun wir.
Bei Netzausfall
Beide Begriffe stehen in Angeboten, oft ohne Unterschied. Der Unterschied ist aber groß - und er entscheidet sich nicht am Speicher, sondern im Zählerkasten.
| Bei einem Netzausfall | Notstrom | Ersatzstrom |
|---|---|---|
| Was versorgt wird | Eine einzelne abgesicherte Steckdose am Gerät | Vorher festgelegte Stromkreise im ganzen Haus |
| Was Sie tun müssen | Geräte von Hand umstecken | Nichts - die Umschaltung läuft automatisch |
| Heizung und Kühlung | Laufen nicht weiter | Laufen weiter, wenn sie im Ersatzstromkreis liegen |
| Voraussetzung im Zählerkasten | Keine | Umschalteinrichtung und passend aufgeteilte Verteilung |
| Wie wir es bauen | Nur, wenn Sie es ausdrücklich so wollen | Standard bei uns, sobald ein Speicher im Spiel ist |
Wichtig zur Einordnung: Ersatzstrom ist eine Auslegungsentscheidung, kein Zubehörteil. Welche Stromkreise im Inselbetrieb versorgt werden, legen wir vorher gemeinsam fest und schreiben es ins Angebot - sonst steht am Ende ein Speicher im Haus, der bei Netzausfall trotzdem abschaltet. Wie das mit einer Dachanlage zusammenspielt
Für Betriebe
Alles auf dieser Seite gilt für den Haushalt: Der Speicher senkt den Arbeitspreis, indem er Eigenverbrauch verschiebt. Ab etwa 100.000 kWh Jahresverbrauch kommt für Betriebe ein zweiter Posten dazu - der Leistungspreis, berechnet nach der höchsten Viertelstunde des Jahres. Dort ist nicht die Menge entscheidend, sondern die Spitze, und die Auslegung folgt dem gemessenen Lastgang statt einer Faustregel.
Ablauf
Bei einer Nachrüstung ist der Speicher selbst der kleinste Posten. Wie lange es dauert, entscheidet sich am Zählerkasten und beim Netzbetreiber.
Jahresabrechnung, Tagesablauf, vorhandene Großverbraucher. Daraus ergibt sich, wie viel überhaupt zu verschieben ist.
Wechselrichter, Zählerplatz, Aufstellort. Hier fällt auch die Entscheidung über Ersatzstrom - sie beeinflusst den Preis spürbar.
Speicher, Wechselrichter, Elektroarbeiten, Zählerkasten, Anmeldung - jede Position mit eigener Zeile, damit Sie vergleichen können.
Umbau der Verteilung durch unsere zertifizierte Elektrofachkraft, inklusive Überspannungsschutz und Umschalteinrichtung.
Aufstellen, anschließen, Ladeverhalten einstellen, Funktionsprüfung. Bei ausgelegtem Ersatzstrom wird die Umschaltung getestet, nicht nur verkabelt.
Eintrag im Marktstammdatenregister, Meldung an den Netzbetreiber, Übergabemappe und eine Einweisung in die App.
Was dazugehört
Auf den Speicher zehn Jahre, auf die Module bis zu dreißig. Die Registrierung der Geräte übernehmen wir bei der Inbetriebnahme, und im Garantiefall wickeln wir ab - nicht Sie.
Ladezustand, Erzeugung und Bezug stehen in einer App. Nach den ersten Monaten lohnt ein Blick gemeinsam: Häufig lässt sich am Ladeverhalten noch etwas herausholen.
Wir empfehlen alle vier Jahre eine Sichtprüfung von Anschlüssen und Verkabelung sowie eine Kontrolle der Speicherzellen über die App. Ein Ansprechpartner bei Störungen, keine Hotline.
Einsatzgebiet
Ein Speicher steht zehn Jahre und länger in Ihrem Haus. Entscheidend ist deshalb nicht nur, wer ihn anschließt, sondern wer danach erreichbar bleibt. Von Steinwiesen aus sind wir in Kronach in zwölf Minuten, in Sonneberg in 35 und in Coburg in 45.
Für Orte außerhalb prüfen wir im Einzelfall - bei größeren Anlagen fahren wir weiter. Fragen Sie einfach nach, bevor Sie woanders suchen.
Häufige Fragen
Als Ausgangspunkt eine Kilowattstunde je 1.000 kWh Jahresverbrauch. Bei 6.000 kWh sind das rund 8 kWh. Nach oben abweichen wir, wenn Ersatzstrom eine echte Rolle spielt oder ein Elektroauto regelmäßig abends lädt.
Deutlich größer zu bauen kostet Amortisation, ohne im Winter mehr zu bringen - dann ist der Speicher leer, egal wie groß er ist.
In aller Regel ja, und viele Kunden gehen genau diesen Weg: erst die Module, nach einem Jahr mit realen Verbrauchsdaten der Speicher. Wir prüfen vorher den Wechselrichter, den Zählerplatz und Ihre Einspeisevergütung.
Für die Größenordnung rechnen wir mit rund 700 € je Kilowattstunde inklusive Einbau - bei 8 kWh also etwa 5.600 €. Dazu kommen die Arbeiten am Zählerkasten, die je nach Bestand deutlich unterschiedlich ausfallen. Beides steht bei uns mit eigener Zeile im Angebot, nicht in einer Sammelposition.
Auf Photovoltaik und Speicher gilt aktuell der Nullsteuersatz - die Anlage kostet Sie brutto wie netto. Das gilt auch für die Nachrüstung eines Speichers zu einer bestehenden Anlage, solange die Regelung besteht.
Oft nicht. Wer noch eine Einspeisevergütung aus den ersten EEG-Jahren bekommt, verdient an jeder eingespeisten Kilowattstunde mehr, als er durch Eigenverbrauch sparen würde. Nennen Sie uns Inbetriebnahmejahr und Vergütungssatz, dann rechnen wir das durch - und sagen Ihnen auch, wenn Sie besser warten.
Notstrom meint meist eine einzelne abgesicherte Steckdose, an die Sie Geräte umstecken müssen. Ersatzstrom bedeutet, dass Ihr Haus bei einem Netzausfall automatisch in den Inselbetrieb wechselt und die vorher festgelegten Stromkreise weiterlaufen.
Voraussetzung ist eine Umschalteinrichtung im Zählerkasten. Ohne diese schaltet auch eine Anlage mit Speicher bei Netzausfall aus Sicherheitsgründen ab.
In einem trockenen, frostfreien Raum ohne direkte Sonneneinstrahlung - Hauswirtschaftsraum, Technikraum, Keller oder Garage. Wandgeräte brauchen eine tragfähige Wand, ringsum bleibt Platz für Lüftung und Wartung. Den Aufstellort legen wir beim Vor-Ort-Termin fest.
Wir geben zehn Jahre Garantie. Ein Heimspeicher fährt typischerweise einen Zyklus am Tag; erwartbar ist danach eine Restkapazität in der Größenordnung von 80 Prozent. Der Speicher ist an dem Punkt nicht defekt, er fasst nur etwas weniger.
Wenig. Wir empfehlen alle vier Jahre eine Sichtprüfung von Anschlüssen und Verkabelung sowie eine Kontrolle der Speicherzellen über die App. Auffälligkeiten zeigt das Monitoring in der Regel vorher an.
Ja, dort in kleinerem Maßstab - ein Balkonspeicher hebt den Eigenverbrauch von rund 70 auf etwa 80 Prozent und ist jederzeit nachrüstbar. Er ersetzt aber keinen Hausspeicher: Für Ersatzstrom oder eine Wärmepumpe reicht diese Größenordnung nicht.
Kostenlose Auslegung
Vier Felder, keine zwei Minuten. Sie bekommen eine Auslegung mit passender Speichergröße und ein Festpreis-Angebot mit Einzelpositionen - ohne Vor-Ort-Termin-Zwang und ohne Verpflichtung. Wenn wir zu dem Schluss kommen, dass sich ein Speicher bei Ihnen nicht trägt, sagen wir Ihnen das genauso.