Hallendach-Anlagen · Oberfranken

Photovoltaik fürs Gewerbe in Oberfranken

Eine Gewerbeanlage rechnet sich über den Eigenverbrauch, nicht über die Einspeisung. Wir belegen Ihr Hallendach deshalb nach Ihrem Lastprofil, nicht nach freier Fläche.

  • Auslegung nach Lastgang
  • Statik und Netzanschluss übernehmen wir
  • Ein Ansprechpartner bis zur Betreuung
  • 0,28 € Arbeitspreis, mit dem wir Gewerbekunden rechnen. Die Einspeisung bringt nur 7,86 ct.
  • 750 Kilowatt-Peak umfasst die größte Anlage, die wir für einen Betrieb geplant haben.
  • 15 Min. Lastgang-Auflösung, mit der wir rechnen, statt des Jahresverbrauchs aus der Rechnung.
Leistung & Haftung Generalunternehmer GeneralunternehmerEin Vertrag, eine Gewährleistung Elektrofachkräfte Eingetragene ElektrofachkräfteEintragung beim Netzbetreiber Garantie 10 / bis zu 30 Jahre GarantieSpeicher · Module

Eigene Anlagen

Auf Freifläche, Flachdach und Trapezblech montiert

Eine Hallenanlage unterscheidet sich von diesen Aufnahmen in der Stückzahl, nicht in der Technik: Freifläche, Flachdach mit Ballast, Trapezblech und Blechanbau sind die Unterkonstruktionen, mit denen auch ein Betriebsdach belegt wird. Die größte von uns geplante Betriebsanlage misst 750 kWp; ein freigegebenes Foto davon haben wir nicht, und wir zeigen lieber weniger als eine fremde Aufnahme.

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Sparpotential

Was eine Anlage in Ihrem Betrieb einspart

Zwei Angaben genügen für eine erste Größenordnung: Jahresverbrauch und die Frage, wie gleichmäßig Ihr Betrieb Strom zieht. Je mehr Last am Tag anliegt, desto größer darf die Anlage werden und desto höher fällt der Eigenverbrauch aus.

20.000 kWh240.000 kWh800.000 kWh
Lastprofil

Schwachlast: Büro, Handel, Werkstatt mit Feierabend um 17 Uhr. Zweischicht: Produktion bis in den Abend. Dauerlast: Kühlung, Serverraum, Trocknung oder Drei-Schicht-Betrieb rund um die Uhr.

Empfohlene Anlagengröße: -

-bis- geschätzte Einsparung pro Jahr
Angebot zu dieser Größenordnung

Schätzung, keine Zusage. Gerechnet mit 0,35 €/kWh Arbeitspreis Gewerbe, 1.000 kWh Ertrag je kWp und Jahr (Süd-/Südwestausrichtung Oberfranken) sowie einem Eigenverbrauchsanteil, der mit dem Lastprofil steigt. Die Spanne bildet ab, dass Verschattung, Dachneigung, Betriebsferien und Schichtpläne das Ergebnis nach oben wie nach unten verschieben. Verbindlich wird es erst nach der Lastgangauswertung.

Für den Betrieb

Mehr als eine niedrigere Stromrechnung

Welche dieser Wirkungen in Ihrem Betrieb am schwersten wiegt, entscheidet die Auslegung.

Netzstabilisierung am Anschlusspunkt

Eigenerzeugung und Speicher stützen die Spannung am Anschlusspunkt. Wichtig dort, wo empfindliche Maschinen an einer schwachen Netzanbindung hängen.

Ersatzstrom und USV

Ein passend ausgelegter Speicher überbrückt Netzausfälle für ein definiertes Teilnetz: Serverraum, Kühlung, Steuerung. Keine verlorene Charge, keine Wiederanlaufzeit.

Spitzenlastkappung

Lastspitzen kappt nicht die Anlage, sondern ein Speicher davor, bevor sie den teuren Leistungspreis hochtreiben. Eigene Rechnung: Gewerbespeicher mit Simulation.

Netzentgelte senken

Weniger Leistungsbezug bedeutet niedrigere leistungsabhängige Netzentgelte. Ob Ihr Lastprofil für die atypische Netznutzung in Frage kommt, prüfen wir mit.

Stromkosten planbar machen

Selbst erzeugter Strom kostet über die gesamte Anlagenlaufzeit denselben festen Betrag. Das entkoppelt einen Teil Ihrer Stromkosten von den Schwankungen am Markt.

ESG-Rating verbessern

Dokumentierter Eigenstrom und gesenkte CO₂-Emissionen zahlen auf Ihr ESG-Rating ein, zunehmend ein harter Faktor bei Ausschreibungen und Finanzierungen.

Beispielrechnung

Metallverarbeitung, 240.000 kWh im Jahr

Zweischichtbetrieb, Halle mit flach geneigtem Trapezblechdach, Zerspanung und Absauganlage als Hauptverbraucher. Alle Zahlen netto und auf volle Hundert gerundet.

Beispielrechnung einer 180-kWp-Anlage für einen Metallverarbeiter mit 240.000 kWh Jahresverbrauch
Position Wert Wirkung im Jahr
Jahresverbrauch 240.000 kWh Kosten vor der Anlage rund 67.200 €
Anlagengröße 180 kWp, 396 Module Erzeugung rund 171.000 kWh
Eigenverbrauchsanteil 68 % (Zweischicht) 116.000 kWh selbst genutzt
Ersparnis Arbeitspreis 116.000 kWh × 0,28 € 32.500 €
Einspeisung Reststrom 55.000 kWh × 7,86 ct 4.300 €
Investition netto 180 kWp × 1.450 € 261.000 € einmalig
Amortisation 261.000 € ÷ 36.800 € rund 7,1 Jahre

Zusammen rund 36.800 € Ersparnis pro Jahr. Die Anlage läuft danach weitere zwei Jahrzehnte - bei bis zu 30 Jahren Modulgarantie ist das der eigentliche Ertrag.

Rechenweg im Detail

Schritt 1 - Erzeugung. 180 kWp × 1.000 kWh Ertrag je kWp und Jahr = 171.000 kWh. Der Ertragswert gilt für Süd- bis Südwestausrichtung im Frankenwald; Ost-West-Belegung liefert weniger Spitze, dafür ein breiteres Tagesband.

Schritt 2 - Eigenverbrauch. Im Zweischichtbetrieb liegt am Tag durchgehend Last an. Aus dem Lastgang ergaben sich 68 % Eigenverbrauchsanteil, also 116.280 kWh, gerundet 116.000 kWh. Ohne zweite Schicht wären es eher 45 bis 50 %.

Schritt 3 - Ersparnis. Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde ersetzt Netzbezug zu 0,28 €: 116.000 × 0,28 € = 32.480 €, gerundet 32.500 €. Die verbleibenden 55.000 kWh gehen ins Netz und bringen 7,86 ct, also rund 4.300 €.

Schritt 4 - Investition. 180 kWp × 1.350 €/kWp = 261.000 € netto. Enthalten sind Module, Wechselrichter, Unterkonstruktion, Verkabelung, Montage, Netzanschluss und Inbetriebnahme. Nicht enthalten sind Dachsanierung und ein eventuell nötiger Trafo.

Schritt 5 - Amortisation. 261.000 € ÷ 36.780 € = 7,1 Jahre. Ein Speicher verkürzt das weiter, weil er zusätzlich den Leistungspreis senkt - dazu die Speicherseite mit Simulation.

Was die Rechnung nicht enthält. Steuerliche Effekte, Abschreibung, Finanzierungskosten und mögliche Förderungen. Das gehört in Ihre Kalkulation, nicht in unsere.

Auslegung

Nach Ihrem Lastgang belegt, nicht nach freier Dachfläche

Die meisten Angebote beginnen mit der Frage, wie viele Module auf das Dach passen. Wir beginnen mit dem viertelstündlichen Lastgang der letzten zwölf Monate, den wir beim Netzbetreiber anfordern. Erst daraus ergeben sich Anlagengröße, Wechselrichterkonzept und die Frage, ob ein Speicher überhaupt etwas bringt.

Der Unterschied ist keine Feinheit. Ein voll belegtes Dach über einem Betrieb, der nachts arbeitet, speist den größten Teil seiner Erzeugung für 7,86 ct ein, statt Netzbezug zu 0,28 € zu ersetzen. Bei dieser Investitionshöhe wird eine falsche Annahme sofort sechsstellig.

Dazu kommt der zweite Preis, den nur Gewerbekunden kennen: Im Tarif mit registrierender Leistungsmessung zahlen Sie den Arbeitspreis je Kilowattstunde und einen Leistungspreis, der an der höchsten gemessenen Viertelstunde hängt. Den ersten senkt jede Anlage. Den zweiten senkt sie nur, wenn die Spitze in die Sonnenstunden fällt. Auch das steht im Lastgang, und auch das rechnen wir vor dem Angebot aus.

  • Ihr gemessener Lastgang statt des Jahreswerts aus der Rechnung
  • Ost-West statt Süd, wenn Ihr Lastband breiter ist als die Mittagsspitze
  • Speicher nur, wenn er den Leistungspreis messbar senkt
  • Photovoltaik und Speicher in einer Rechnung, nicht in zwei Angeboten
Flachdach eines Betriebsgebäudes, vollflächig mit aufgeständerten Solarmodulen belegt

Ablauf

Von der Lastgangmessung bis zur Übergabe

Rechnen Sie mit vier bis sieben Monaten. Den größten Teil bestimmt nicht die Montage, sondern das Verfahren beim Netzbetreiber. Deshalb starten wir damit, sobald die Auslegung steht, und nicht erst nach Auftragserteilung.

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    Lastgang anfordern

    Wir holen die viertelstündlichen Verbrauchsdaten eines vollen Jahres beim Netzbetreiber ein. Sie unterschreiben dafür eine Vollmacht, mehr ist nicht nötig.

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    Aufmaß und Statik

    Dachaufbau, Blechstärke, Trafo, Zählerplatz und Kabelwege vor Ort. Den Nachweis für Module, Unterkonstruktion und Schneelast erstellt ein Statikbüro aus der Region. Trägt das Dach nicht, sagen wir das vor dem Angebot.

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    Auslegung und Angebot

    Belegungsplan, Ertragsprognose, Amortisationsrechnung und ein Festpreis mit Einzelpositionen, auf Wunsch mit und ohne Speichervariante.

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    Genehmigungen

    Ab 30 kWp läuft die Anmeldung über das Einspeisemanagement des Netzbetreibers, darüber kommen weitere Nachweise dazu. Netzanschlussbegehren, Einspeisezusage, Zählerplatzänderung und Marktstammdatenregister übernehmen wir samt Rückfragen und Terminverfolgung.

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    Montage im laufenden Betrieb

    Unterkonstruktion, Module, Wechselrichter und Netzanschluss; bei 180 kWp drei bis fünf Arbeitstage auf dem Dach. Die Elektroarbeiten führt ausschließlich eine beim Netzbetreiber eingetragene Fachkraft aus. Verkabelt wird mit deutschen Kabeln und Steckern, UV-beständig und marderbissfest. Abgeschaltet wird nur am Anschlusstag, abgestimmt mit Ihrer Schichtplanung.

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    Inbetriebnahme und Betreuung

    Abnahme mit dem Netzbetreiber, Messprotokolle, Übergabe der Dokumentation und Einweisung Ihres Haustechnikers. Danach Monitoring auf Strangebene, damit ein ausgefallener Strang auffällt, bevor er ein Quartal Ertrag kostet.

Besprechung am Tisch mit ausgebreiteten Bauplänen, im Hintergrund Dachflächen mit Solarmodulen
Auslegung am Belegungsplan, vor dem Angebot

Wer plant

Ein Ansprechpartner, von der Auslegung bis zur Störung

Sie sprechen mit dem, der die Anlage auslegt, nicht mit einem Vertriebsbüro. Unser Sitz ist der Mühlweg 4 in 96349 Steinwiesen, mitten im Frankenwald. Betriebe im Landkreis Kronach erreichen wir in gut zehn Minuten, in Coburg und Hof in rund 45. Kurze Wege sind im Gewerbebau kein Komfort, sondern ein Terminfaktor: Wer bei einer Störung am selben Tag vor Ort ist, spart Ihnen einen Produktionstag.

  • Mo bis Fr 08:00 bis 18:00 Uhr, Sa nach Vereinbarung
  • Vor-Ort-Termine auch außerhalb der Betriebszeiten
Ihr Partner vor Ort Einsatzgebiet

Häufige Fragen

Was Betriebe vor der Entscheidung wissen wollen

Ab welcher Betriebsgröße lohnt sich eine Gewerbeanlage?

Entscheidend ist nicht die Größe, sondern wann Sie Strom verbrauchen. Ein Betrieb mit 60.000 kWh und durchgehender Tageslast rechnet sich besser als einer mit 200.000 kWh, dessen Verbrauch nachts anfällt. Ab etwa 50.000 kWh Jahresverbrauch und Tagesbetrieb ist eine Auslegung in der Regel sinnvoll.

Wie lange dauert das Genehmigungsverfahren beim Netzbetreiber?

Für Anlagen bis 135 kWp rechnen Sie mit sechs bis zwölf Wochen zwischen Netzanschlussbegehren und Einspeisezusage. Darüber kommt häufig ein Netzverträglichkeitsgutachten dazu, das weitere acht bis sechzehn Wochen kostet.

Was passiert, wenn das Dach die Last nicht trägt?

Möglich sind eine Teilbelegung in den tragfähigen Bereichen, eine leichtere Unterkonstruktion oder eine Ertüchtigung durch das Statikbüro. Eine Freiflächen- oder Carport-Variante prüfen wir auf Wunsch mit.

Wer haftet, wenn nach der Montage das Dach undicht ist?

Wir. Dachdurchdringungen führt unsere Dachpartnerfirma aus und dokumentiert sie; die Gewährleistung liegt bei uns als Generalunternehmer, Sie müssen sich nicht zwischen Dachdecker und Elektriker stellen. Bei Trapezblech arbeiten wir wo möglich mit klemmenden Systemen ganz ohne Durchdringung.

Welche Unterlagen brauchen Sie von uns?

Für das erste Gespräch reicht die letzte Jahresabrechnung. Für die Auslegung kommen eine Vollmacht zur Lastgangabfrage, ein Dachaufmaß oder Bestandspläne und Fotos des Zählerplatzes dazu. Alles Weitere holen wir selbst ein.

Bekommen wir einen Festpreis oder eine Abrechnung nach Aufwand?

Festpreis mit Einzelpositionen. Nach Aufwand abgerechnet wird nur, was vorher nicht sichtbar war, etwa ein Trafo, der erst nach Öffnung der Station beurteilt werden kann. Solche Punkte stehen als benannte Vorbehalte im Angebot, nicht im Kleingedruckten.

Rückruf

Ihr Rückruf im gewählten Zeitfenster

Sagen Sie uns, wann es Ihnen passt. Wir melden uns innerhalb eines Werktags mit den ersten Fragen zu Dach, Lastprofil und Zeitplan. Vorbereiten müssen Sie dafür nichts.

Lieber sofort sprechen: 0171 901 23 27

Unverbindlich · kostenlos · keine Vertreterbesuche