Eigene Elektrofachkräfte
Zertifiziert und angestellt. Wer plant, steht später auch auf dem Dach.
Steinwiesen → Coburg · 45 Minuten
Photovoltaik in Coburg trifft auf viel Bestand aus der Gründerzeit und auf Häuser mit drei, vier oder sechs Parteien. Technisch ist das Dach selten das Problem. Entscheidend ist, wer den Strom später bekommt: Sie selbst, der Allgemeinstrom oder Ihre Mieter. Wir klären das vor dem Angebot, planen, montieren und melden mit eigenen zertifizierten Elektrofachkräften an, ein Ansprechpartner statt einer Subunternehmerkette.
Eigene Elektrofachkräfte
Zertifiziert und angestellt. Wer plant, steht später auch auf dem Dach.
Anmeldung inklusive
SÜC oder Bayernwerk und das Marktstammdatenregister erledigen wir.
10 bzw. 30 Jahre Garantie
Auf den Speicher zehn, auf die Module bis zu dreißig.
Feste Coburg-Tage
Wir bündeln Termine, meist Dienstag und Donnerstag.
Eigene Anlagen
Ein dokumentiertes Objekt aus Coburg liegt uns noch nicht vor. Statt einen Ortsnamen unter ein fremdes Foto zu schreiben, zeigen wir vier eigene Anlagen mit ihrem echten Standort, ausgewählt nach den Aufgaben, die uns aus Coburg genannt werden. Anlagen- und Leistungsdaten nennen wir nicht, weil wir sie nicht belegen können: Was hier steht, steht auch in unserer Referenzliste.
Was es bringt
Die Zahlen unten gelten für ein Einfamilienhaus mit 4.200 kWh Jahresverbrauch, Süd-West-Dach und einem Speicher von 8 kWh. Bei einem Mehrparteienhaus verschieben sich vor allem der Eigenverbrauchsanteil und damit die Amortisation, meist zu Ihren Gunsten, weil mehr Verbrauch gleichzeitig anliegt.
Woher der Speicher in dieser Rechnung kommt, ist schnell erklärt: Ohne ihn fließt der Mittagsstrom für 7,86 ct je Kilowattstunde ins Netz und kommt abends für 0,42 € zurück. Genau diese Spanne ist der Grund für den Speicher, nicht die Autarkie als Selbstzweck. Er hebt den selbst genutzten Anteil von etwa 30 auf 70 bis 75 Prozent; in einem Mehrparteienhaus liegt er eher am oberen Rand, weil mehr Verbrauch gleichzeitig anfällt.
Schätzung, keine Zusage. Gerechnet mit 0,42 €/kWh Arbeitspreis, 1.000 kWh Ertrag je kWp und Jahr, 72 % Eigenverbrauch mit Speicher und 7,86 ct/kWh Einspeisevergütung. Dachneigung, Gauben und der Baumbestand in den Coburger Vorstädten verändern das Ergebnis. Was an Ihrem Dach herauskommt, steht im Angebot.
Zur Leistungsseite: Technik, Ersatzstrom und PV-Konfigurator
Investition
Ein Angebot mit einer einzigen Endsumme lässt sich nicht vergleichen. Bei uns steht jede Position einzeln, und zwar diese drei zuerst.
Rund 1.350 € je kWp für Module, Wechselrichter, Unterkonstruktion und Montage, dazu der Speicher nach Ihrem Verbrauch. Bei 9,8 kWp ist das die Größenordnung aus der Rechnung darüber.
In Häusern aus den Sechzigern bis Neunzigern kommt fast immer der Umbau mit 1.500 bis 3.000 € hinzu, und im Mehrparteienhaus hängt daran zusätzlich, welches Zählerkonzept möglich ist. Diese Position fehlt in vielen Angeboten.
Die Anfahrt. Weil wir Coburger Termine bündeln, taucht sie nicht als eigene Position auf und wird auch nicht still eingepreist. Auf Kauf und Montage fällt außerdem der Nullsteuersatz an.
Wie sich die drei Positionen zusammensetzen, hängt am Objekt, und in Coburg begegnen uns vor allem diese drei Zuschnitte: das Balkonkraftwerk mit 1,6 kWh Speicher in der Mietwohnung, 9,8 kWp mit 8 kWh Speicher am Einfamilienhaus, oft mit Wärmepumpe, und 11,2 kWp für den Allgemeinstrom eines Mehrparteienhauses. Welcher davon zu Ihnen passt, entscheidet die Sektion darunter.
Die Coburger Besonderheit
In den Coburger Wohnvierteln ist die Wohnung im Mehrparteienhaus der Normalfall. Damit steht vor jeder Auslegung eine Frage, die auf einem freistehenden Einfamilienhaus gar nicht auftaucht: Wem wird der erzeugte Strom zugerechnet? Technisch sind alle drei Wege möglich, sie unterscheiden sich im Aufwand und in dem, was am Ende übrig bleibt.
Wenn Ihnen die Wohnung nicht gehört, ist das kein Ausschluss: Für ein Balkonkraftwerk brauchen Sie die schriftliche Zustimmung des Vermieters, und die Vorlage dafür bringen wir mit.
Treppenhaus, Aufzug, Heizung, Waschküche. Technisch am einfachsten und ohne Abrechnungsaufwand, kein Mieterstrom, keine Verträge mit den Parteien. Der Weg, den Eigentümer am häufigsten wählen.
Die Mieter beziehen den Strom aus der Anlage. Das bringt mehr, verlangt aber ein Messkonzept und eine Abrechnung. Ob es trägt, hängt an der Zahl der Parteien.
Alles geht ins Netz, vergütet mit 7,86 ct je Kilowattstunde. Die einfachste, aber auch die schwächste Variante, weil der Eigenverbrauch mit 0,42 € je Kilowattstunde deutlich mehr wert ist.
Was in welcher Variante möglich ist, sehen wir am Zählerschrank, bevor wir etwas versprechen. Schicken Sie uns vorab ein Foto davon: Damit lässt sich schon am Telefon einschätzen, welches Konzept an Ihrem Objekt in Frage kommt, bevor jemand zur Besichtigung fährt.
Anmeldung
Im Stadtgebiet Coburg und im Umland sind zwei verschiedene Netzbetreiber zuständig, und beide haben eigene Formulare und eigene Fristen. Welches Verfahren für Ihre Adresse gilt, klären wir vor dem Angebot, nicht nach der Montage.
Das Verteilnetz in der Stadt Coburg betreibt die SÜC Energie und H2O GmbH.
Außerhalb ist überwiegend die Bayernwerk Netz GmbH zuständig, derselbe Netzbetreiber wie in weiten Teilen unseres übrigen Einsatzgebiets.
Die Anmeldung beim zuständigen Netzbetreiber und die Eintragung im Marktstammdatenregister. Von Ihnen brauchen wir eine Unterschrift.
Ein Balkonkraftwerk ist davon ausgenommen: Bis 2.000 Watt-Peak Modul- und 800 Watt Wechselrichterleistung verlangen weder SÜC Netze noch das Bayernwerk eine Meldung, es bleibt der Eintrag im Marktstammdatenregister, und den übernehmen wir. Was sonst zu beachten ist. Nicht verwechseln: Der Grundversorger ist der Lieferant, von dem Ihre Stromrechnung kommt, nicht der Netzbetreiber, bei dem die Anlage angemeldet wird. Für eine Anlage müssen Sie Ihren Stromvertrag weder wechseln noch behalten.
Ablauf
Sie unterschreiben, alles andere machen wir. In Coburg steht der Zählerschrank dabei vor der Technik.
Straße, Anliegen, Telefonnummer, am besten mit einem Foto vom Zählerschrank.
Wem der Strom zugerechnet wird und welcher Netzbetreiber zuständig ist: beides vor der Rechnung.
Ausrichtung, Neigung, Verschattung durch den Baumbestand der Vorstädte, Verbrauch, Eindeckung und Dachstuhl.
Einzelpositionen statt Endsumme, der Zählerplatz als eigene Zeile.
An einem unserer Coburg-Tage: Gerüst, Module, Wechselrichter, Speicher, Zählerplatz, danach Anmeldung, Zählerwechsel und Einweisung in die App.
Wer plant
Ihre Anfrage aus Coburg landet bei Oliver Porzel, dem Inhaber. Er sieht sich den Zählerschrank an, prüft, welcher Netzbetreiber zuständig ist, rechnet die Auslegung und schreibt das Angebot, das er anschließend unterschreibt.
Bei einer Investition im mittleren fünfstelligen Bereich ist das die eigentliche Sicherheit: ein Ansprechpartner statt einer Subunternehmerkette, und ein Name, der auch in zehn Jahren erreichbar ist, wenn der Wechselrichter eine Meldung wirft.
Für die Montage sind wir ohnehin mehrere Tage am Stück in Coburg. Das ist der praktische Unterschied zu einer Vertriebsgesellschaft, die die Anfrage entgegennimmt und ein wechselndes Montageteam schickt: Am Montagetag funktioniert das meist gut, die Frage stellt sich später.
Häufige Fragen aus Coburg
Wir bündeln Coburger Termine auf feste Tage, meist Dienstag und Donnerstag; dadurch bleibt die Anfahrt kalkulierbar und taucht nicht als eigene Position im Angebot auf. Wer in Coburg mit allen Stadtteilen, in Rödental, Neustadt bei Coburg, Ebersdorf, Grub am Forst oder Untersiemau anfragt, bekommt einen festen Termin statt eines vagen Zeitfensters. Der Nachteil gegenüber Kronach ist nicht der Preis, sondern die Reaktionszeit bei einer Störung: hier planen wir in Werktagen statt in Stunden.
Stadt und Landkreis Coburg haben in der Vergangenheit befristete Klimaschutz- und Energieprogramme aufgelegt; ob aktuell eines läuft, prüfen wir vor dem Angebot. Unsere Wirtschaftlichkeitsrechnung kommt grundsätzlich ohne Zuschuss aus, damit er ein Zusatz bleibt und keine Bedingung.
Ein Balkonkraftwerk: steckerfertig, an einem Vormittag montiert, beim Umzug nehmen Sie es mit. Nötig ist die schriftliche Zustimmung des Vermieters, die Vorlage dafür bringen wir mit.
Er lohnt sich, wenn tagsüber wenig Strom im Haus gebraucht wird: Ohne ihn fließt der Mittagsstrom für 7,86 ct/kWh ins Netz und kommt abends für 0,42 €/kWh zurück. Kommt eine Wärmepumpe dazu, legen wir die Anlage nach dem Lastprofil aus statt nach der freien Dachfläche; der Speicher fällt dabei oft kleiner aus als zunächst angefragt.
Meistens nicht. Eine Eindeckung, die ohnehin fällig ist, stoppt uns häufiger als eine ungünstige Ausrichtung. Lieber die Sanierung abwarten, als eine Anlage auf ein Dach zu schrauben, das kurz darauf wieder abgedeckt wird.
Verschattung wirkt sich stärker aus als die Himmelsrichtung, und sie ändert sich über den Tag und über das Jahr. Wir sehen uns die Sichtachsen vor dem Angebot an, statt nach einer Luftbildkarte zu schätzen.
Damit lässt sich schon am Telefon einschätzen, welches Konzept an Ihrem Coburger Objekt möglich ist, bevor jemand zur Besichtigung fährt. Fünf Felder, keine zwei Minuten, und die Rückmeldung kommt innerhalb eines Werktags. Zurück kommt ein Angebot mit Einzelpositionen statt einer Endsumme: Module, Wechselrichter, Speicher, Zählerplatz, Gerüst und Anmeldung einzeln aufgeführt, dazu die Auskunft, welcher Netzbetreiber für Ihre Adresse zuständig ist. Ein Ortstermin ist keine Voraussetzung, eine Verpflichtung entsteht nicht. Geht die Rechnung an Ihrem Dach nicht auf, sagen wir Ihnen das genauso deutlich.
Unverbindlich · kostenlos · keine Vertreterbesuche